Der Eisvogel ist ein kleiner Vogel mit leuchtendem Gefieder, der häufig an Flüssen, Bächen und Seen anzutreffen ist. Männchen und Weibchen ähneln sich farblich sehr: Die Oberseite ist blaugrün, der Rücken leuchtend azurblau und die Brust rotbraun. Das Weibchen erkennt man an der Farbe ihres Unterschnabels, der orangerot mit schwarzer Spitze ist. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus Fischen, aber er frisst auch Wasserinsekten und kleine Amphibien wie Salamander. Der Eisvogel ist in Europa, Asien und Nordafrika weit verbreitet, wo er üblicherweise überwintert. Nach der Brutzeit zieht er aus Gebieten mit langen Winterfrösten in andere Gebiete.
Eisvögel sind wichtige Mitglieder des Ökosystems und gute Indikatoren für die Gesundheit von Süßwasser. Die höchsten Brutdichten finden sich in Habitaten mit klarem, qualitativ hochwertigem Wasser, was auf sauberes Wasser hinweist. Sie sind sehr territorial und verteidigen ihr Gewässerrevier gegen Eindringlinge. Das ist nicht verwunderlich, da sie täglich etwa 60 % ihres Körpergewichts an Nahrung zu sich nehmen müssen.
Merkmale : Länge: 15–17 cm; Flügelspannweite: ca. 25 cm; Lebensraum: Ruhige, langsam fließende Süßgewässer – Flüsse, Bäche, Kanäle, aber auch Seen und Feuchtgebiete; Nahrung: Hauptsächlich Fische, aber auch Wasserinsekten, Garnelen und Kaulquappen.