Die Zucht von Zier-Kois begann im frühen 19. Jahrhundert. Der Magoi (wilder schwarzer Karpfen) wurde ursprünglich aus China nach Japan eingeführt, um den Reisbauern als Nahrungsquelle zu dienen.
Kin Matsuba Koi: Kin Matsuba bedeutet „Goldener Tannenzapfen“ und beschreibt diesen Fisch treffender denn je. Diese Varietät entstand in den 1950er-Jahren durch die Kreuzung eines Yamabuki Ogon (eines Fisches mit metallisch-goldener Farbe) mit einem Shiro Matsuba (der das Matsuba-Schuppenmuster aufwies). Ein ideales Exemplar besitzt eine leuchtende, gleichmäßige, metallisch-gelbe Farbe am gesamten Körper, ohne matte oder verblasste Stellen. Der „Tannenzapfen“-Effekt muss gleichmäßig über den Körper verteilt sein und ein einheitliches, symmetrisches Muster bilden. Die netzartigen Zeichnungen dürfen nicht verlaufen oder verblassen, und scharfe, präzise Ränder kennzeichnen die höchste Qualität dieser Varietät. Dicke, glänzende Haut lässt die metallischen Farben noch besser zur Geltung kommen, und Koi mit diesem Merkmal erzielen oft hohe Punktzahlen bei Wettbewerben.
Koi-Karpfen können enorm groß werden; unter optimalen Bedingungen erreichen sie eine Länge von über 1,2 Metern. Sie sind fantastische Haustiere und erkennen ihren Besitzer oft, sodass sie sich sogar von Hand füttern lassen. Sie fühlen sich bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius wohl, können aber auch den Winter bei deutlich niedrigeren Temperaturen überstehen. In der japanischen Kultur symbolisieren Koi-Karpfen Ausdauer, Mut und Erfolg. Sie werden unzählige Male in der Mythologie erwähnt und oft als Fische dargestellt, die gegen die Strömung schwimmen und sich in Drachen verwandeln. Koi-Karpfen sind Allesfresser, aber es wird empfohlen, sie in Gefangenschaft mit Algen und Koi-Pellets zu füttern.
Merkmale : Durchschnittliche Länge: 60–120 cm; Durchschnittliche Lebenserwartung: 25–35 Jahre; Lebensraum: Teiche und Seen