Die Zucht von Zier-Kois begann im frühen 19. Jahrhundert. Der Magoi (wilder schwarzer Karpfen) wurde ursprünglich aus China nach Japan eingeführt, um den Reisbauern als Nahrungsquelle zu dienen.
Showa Sanshoku Koi: Der Showa Sanshoku ist eine auffallend schöne, dreifarbige Koi-Varietät. Sie wurde 1929 von dem Züchter Jyukichi Hoshino durch die Kreuzung eines schwarz-weißen Ki Utsuri mit einem rot-weißen Kohaku entwickelt. Obwohl die ursprünglichen Fische eher schwache Farben und unausgewogene Muster aufwiesen, arbeiteten Züchter wie Tomiji Kobayashi weiter an der Zuchtlinie und verbesserten Farben und Muster erfolgreich zum begehrten Showa Sanshoku von heute. Showas haben eine schwarze (Sumi) Grundfarbe mit tiefroten (Hi) und leuchtend weißen (Shiro) Zeichnungen. Charakteristisch für einen hochwertigen Showa Sanshoku sind die schwarze (Sumi) Färbung am Kopf und die knöchelförmigen Zeichnungen an den Flossen.
Koi-Karpfen können enorm groß werden; unter optimalen Bedingungen erreichen sie eine Länge von über 1,2 Metern. Sie sind fantastische Haustiere und erkennen ihren Besitzer oft, sodass sie sich sogar von Hand füttern lassen. Sie fühlen sich bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius wohl, können aber auch den Winter bei deutlich niedrigeren Temperaturen überstehen. In der japanischen Kultur symbolisieren Koi-Karpfen Ausdauer, Mut und Erfolg. Sie werden unzählige Male in der Mythologie erwähnt und oft als Fische dargestellt, die gegen die Strömung schwimmen und sich in Drachen verwandeln. Koi-Karpfen sind Allesfresser, aber es wird empfohlen, sie in Gefangenschaft mit Algen und Koi-Pellets zu füttern.
Merkmale : Durchschnittliche Länge: 60–120 cm; Durchschnittliche Lebenserwartung: 25–35 Jahre; Lebensraum: Teiche und Seen