Die Zucht von Zier-Koi begann im frühen 19. Jahrhundert. Der Magoi (wilder Schwarzkarpfen) wurde aus China nach Japan eingeführt, ursprünglich als Nahrungsquelle für Reisbauern. Die Muster und Farben des Asagi gehörten zu den ersten Nishikigoi, die gezüchtet wurden. Der Magoi brachte gelegentlich Nachkommen mit rotem Bauch und manchmal blauen Schuppen hervor. Japanische Reisbauern nutzten daraufhin die Selektionszucht dieser etwas farbenprächtigeren Fische, und im Laufe der Zeit entwickelten sich die Asagi zu den wunderschönen Exemplaren, die wir heute kennen. Ein hochwertiger Asagi hat einen strahlend weißen oder hellblauen Kopf mit dunkelblauem Rücken und einem kontrastierenden weiß-hellblauen netzartigen Muster. Er muss kräftige rote (hi) Zeichnungen an den Wangen und Brustflossen aufweisen. Außerdem muss er einen deutlich roten Bauch haben, der sich nicht über die Seitenlinie hinaus erstreckt. • Koi-Karpfen können enorm groß werden; einige erreichen unter idealen Bedingungen eine Länge von über 1,2 Metern. Sie sind fantastische Haustiere und erkennen oft ihren Besitzer, sodass sie sich von Hand füttern lassen. Sie fühlen sich bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius wohl, können aber auch bei deutlich niedrigeren Temperaturen überwintern. • In der japanischen Kultur symbolisieren Koi Ausdauer, Mut und Erfolg. Sie werden unzählige Male in der Mythologie erwähnt und oft dargestellt, wie sie gegen die Strömung schwimmen und sich in Drachen verwandeln. • Koi sind Allesfresser, aber es wird empfohlen, sie in Gefangenschaft mit Algen und Koi-Pellets zu füttern. Merkmale • Durchschnittliche Länge: 60–120 cm • Durchschnittliche Lebenserwartung: 25–35 Jahre • Lebensraum: Teiche und Seen